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Dold Holzwerke GmbH, Buchenbach bei Freiburg

Neue Konzepte zur Energiegewinnung mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz

 

Steigende Preise für Öl und Gas haben eine neue Diskussion über Energiefragen angestoßen. Dabei geht es nicht nur ums Geld: Viele Wissenschaftler sehen das Ende des Ölzeitalters herannahen und halten die Suche nach neuen Energieträgern für eine wichtige Zukunftsfrage.

Bei der Firma Dold, die ein Sägewerk mit Hobelwerk und eine Massivholzproduktion im Schwarzwald betreibt, beschäftigt man sich seit langem mit neuen Möglichkeiten der Energiegewinnung – und hat eine ökologische Leitlinie entwickelt, die auf einer nahezu rückstandslosen Verwertung des nachwachsenden Rohstoffs Holz basiert.

2002 wurde ein Biomasse-Heizkraftwerk in Betrieb genommen, das die im Sägewerk anfallenden Restprodukte, wie Rinde, Sägemehl, Holzstücke oder Hobelspäne, verbrennt und daraus Strom gewinnt, der ins öffentliche Netz eingespeist wird.

2005 konnte ein weiterer Schritt in Richtung Umweltentlastung und Ressourcenschonung gemacht werden: auf dem Firmengelände wurde das größte Pelletwerk Deutschlands eingeweiht. Pellets sind gepresste Sägespäne - ein Holzreststoff, der sich zur Energieerzeugung im Heizkraftwerk nicht eignet, aber einen idealen Energieträger für andere Heizanlagen darstellt. Sie können in jeder modernen Anlage wie Öl oder Gas eingesetzt werden - im privaten, kommunalen und industriellen Bereich.

Pellets liegen im Preis deutlich unter Öl und Gas, sind preisstabil, CO2 – neutral, naturbelassen, stammen aus heimischer Produktion und sind in großen Mengen verfügbar. Die 50 000 Tonnen, die in Buchenbach jährlich erzeugt werden, entsprechen einer Energiemenge von 25 000 Tonnen Öl.

Für die Vermarktung haben die Firma Dold und ihre Kooperationspartner längerfristig auch den europäischen Markt im Blick – Endverbraucher, aber auch andere Sägewerke. Das Konzept ist nämlich übertragbar auf andere Holz verarbeitende Betriebe, sofern sie für Zukunftsfragen aufgeschlossen sind.

 

www.dold-holz.de