[Neue] Mitglieder im Werkbund Hessen

Empfang am 17. April 2019 im RheinMain CongressCenter Wiesbaden

Der Deutsche Werkbund Hessen lädt herzlich ein zur Führung durch das RheinMain CongressCenter Wiesbaden durch seinen Architekten Ferdinand Heide DWB und zur Vorstellung mit anschließendem Empfang der neuen Mitglieder des Deutschen Werkbunds Hessen am Mittwoch, 17. April 2019, um 17 Uhr im RheinMain CongressCenter Wiesbaden, Friedrich-Ebert-Allee 1, 65185 Wiesbaden

[Neue] Mitglieder im Werkbund Hessen

Mit diesem Veranstaltungsformat wollen wir einen Beitrag zum Austausch zwischen den Mitgliedern des Werkbunds und dessen Partnern leisten.
Vier- bis fünfmal im Jahr laden wir an wechselnden Orten unsere Mitglieder ein, um den neu berufenen Werkbundkolleginnen und -kollegen die Möglichkeit zu geben, sich/ihr Unternehmen und ihre Arbeit vorzustellen.

Die Führung beginnt pünktlich um 17 Uhr. Um 18 Uhr folgen die Kurzpräsentationen der neuen Mitglieder, denen sich ein Empfang anschließt, der bei Wein und einem kleinen Imbiss Gelegenheit zum Austausch und Kennenlernen geben soll.

Eine Anmeldung unter hessen@deutscher-werkbund.de ist erforderlich.

Wir danken Herrn Ferdinand Heide [Architekt], Frau Leonore Poth [Illustratorin, Trickfilmerin] und Herrn Rainer Schmitt [Geschäftsführer der DERIX Glasstudios], dass sie unsere Einladung angenommen haben.

Personalia

Ferdinand Heide, geboren 1962, studierte Architektur an der Technischen Universität Darmstadt und an der Hochschule der Künste in Berlin, wo er 1989 diplomierte. Nach einer Mitarbeit bei Stirling & Wilford gründete er 1992 ein eigenes Büro, zunächst in Berlin und später in Frankfurt am Main. Von 2002 bis 2013 war er Mitglied des Städtebaubeirats in Frankfurt am Main. Seit 2013 ist er im Gestaltungsbeirat der Stadt Saarbrücken. Für Realisierungen und Wettbewerbserfolge erhielt er im Laufe seiner bisherigen beruflichen Tätigkeit zahlreiche Auszeichnungen und Preise unter anderem mehrfach die Auszeichnung für Vorbildliche Bauten, den Deutschen Hochschulbaupreis 2012 sowie den Hessischen Baukulturpreis. Die städtebauliche Rahmenplanung des neuen Standorts der Goethe-Universität Frankfurt am Campus Westend, das Rhein-Main-Congress¬Center sowie die Mainbrücke Ost zählen zu den bekanntesten Leistungen des Büros, in dem aktuell 24 Architekten beschäftigt sind. Ferdinand Heide entwarf auf der Basis von Wettbewerbserfolgen die Masterpläne für die Universitäten in Frankfurt am Main [2001], in Gießen [2013], in Stuttgart-Hohenheim [2014], in Geisenheim [2016], in Kiel [2017] und in Konstanz [2018].

Leonore Poth ist Zeichnerin und in unterschiedlichen Medien zuhause. Sie studierte an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach Grafik Design und Zeichentrickfilm. Unterbrochen von Gastsemestern an der HBK in Berlin und in Florenz an der Accademia di Belle Arti zum Studium der Malerei absolvierte sie ihr Diplom mit einem Zeichentrickfilm über die Berliner U-Bahn.
Sie ist seit 1986 freiberuflich als Grafik Designerin, Illustratorin, Trickfilmerin und freie Zeichnerin tätig; zuerst im Trickfilmerinnen-Zusammenschluss Trick 17, dann im Grafik Design Studio Anakonda Ateliers und zurzeit wieder als Freelancerin in wechselnden Kooperationen. Seit 1985 beteiligt sie sich an diversen Einzel- und Gruppenausstellungen. Sie hatte Lehraufträge für Animationsfilm an der Hochschule für Gestaltung Offenbach und an der FH Mainz. Von 1996 bis 2004 führte sie zusammen mit dem Maler Richard Köhler in Frankfurt am Main die Produzentengalerie »Zement«.
Es entstanden diverse Zeichentrickfilme für Kinder und Erwachsene. 1997 erhielt sie den hessischen Drehbuchpreis für das Drehbuch zu dem Animationsfilm »Die Rollmöpse« und 2006 wurde der Film »Wutz und Wiebke« auf der Berlinale für den gläsernen Bären nominiert, der Auszeichnung für Kinderfilme. 2009 bis 2014 beteiligte sie sich an den hessischen Schulkinowochen. Seit 2010 entstanden diverse illustrierte Bücher für Kinder und Erwachsene und 2016 erhielt sie ein Stipendium des Klosters Gravenhorst. Zurzeit hat sie einen Lehrauftrag für Kinderbuchgestaltung in Marburg.

Als Traditionshaus und einzige Päpstliche Hofglasmalerei seit 1866 ist es das Bestreben der DERIX Glasstudios, der Kunst in dem faszinierenden, verführerischen Material Glas zu gleicher Anerkennung und Allgemeingültigkeit zu verhelfen, wie sie beispielsweise Kunst in Öl, Holz und Metall genießt. Hierfür stellen DERIX Glasstudios freischaffenden Künstlern ihr gesamtes Knowhow und ihre langjährige Erfahrung im Umgang mit Glas, mit Raumbezügen und Lichtwirkungen zur Verfügung. Die optimale Realisierung des künstlerischen Gedankens unter Berücksichtigung bester technischer Qualität und Funktionsfähigkeit hat oberste Priorität. Um dies zu leisten, werden immer wieder die Materialgrenzen ausgetestet und nicht selten weiter verschoben. Dabei stehen Glaskunst und Glastechnik in enger Verbindung, scheinbar Unmögliches wird möglich.
Als national wie international aufgestelltes Unternehmen fühlt sich das Unternehmen seinem Standort im hessischen Taunusstein und seinen Mitarbeitern verpflichtet. Das verantwortungsvolle und respektvolle Miteinander in Verbindung mit der Begeisterung für Glas schaffen diesen besonderen „Geist“, der die DERIX Glasstudios auszeichnet. Qualitätssicherung bedeutet für DERIX Kontinuität und Zukunftsorientierung zugleich. Deshalb bilden die DERIX Glasstudios regelmäßig talentierte Nachwuchskräfte in bester handwerklicher Tradition – mit regelmäßig ausgezeichneter Ausbildungsleistung – aus. Damit wird der hohe Qualitätsstandard auch für die Zukunft gesichert. Anspruch und Wunsch des Unternehmens ist es, länderübergreifend Künstler und Kunstinteressierte, Architekten und Bauherren zusammenzubringen, um gemeinsam Neues und Wunderbares zu schaffen und die Wirkung von gestaltetem Licht spürbar zu machen.
Die unter der Schirmherrschaft der UNESCO stehende Messe »denkmal« in Leipzig verlieh den DERIX Glasstudios im November 2018 für exzellentes Arbeiten und hervorragendes Know-how in der Glaskunst die Goldmedaille für herausragende Leistungen in der Denkmalpflege in Europa.

Für Rainer Schmitt ist Glas nicht nur ein Werkstoff, sondern eine Passion. Der gebürtige Würzburger hat nach seiner Ausbildung zum Kunstglaser und seinem Studium zum Glasermeister und Glasbautechniker 1998 die Glaserei Rainer Schmitt in Taunusstein gegründet, die im Jahr 2010 den »Glaser Award« gewonnen hat. Er ist u.a. Mitglied im Meisterprüfungsausschuss des Bundesinnungsverbandes. Neben seiner Tätigkeit als Geschäftsführer ist Rainer Schmitt auch als Gutachter tätig: In 2004 wurde er zum öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen im Glaserhandwerk ernannt, 2016 folgte die Ernennung zum bundesweit ersten öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen für den Teilbereich Restaurierung im Glaserhandwerk. Nach seiner dreijährigen Tätigkeit als Geschäftsführer der DERIX Glasstudios in Taunusstein hat er im Jahr 2015 die Firma erworben und ist seither Eigentümer und geschäftsführender Gesellschafter. Im Oktober 2018 hat Rainer Schmitt das Traditionsunternehmen Glashütte Lamberts in Waldsassen, direkt an der tschechischen Grenze, übernommen. »Ich bin glasverrückt…«, so hat er sich einmal selbst in einem Interview betitelt. Und das wird jeder bestätigen können, der ihn schon live bei einem seiner vielen Vorträge oder im Kundengespräch erlebt hat. Er ist ein Visionär und hat immer wieder neue Ideen, was er mit Glas alles machen könnte.

Verfasser
Deutscher Werkbund Hessen e.V.

Rubrik
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