Chronik des Deutschen Werkbundes 1988 bis heute

  • Januar 1988
  • "Arbeit an Europa - Die Zukunft der Kulturregionen"
  • Februar 1988
  • Ausstellung "Die Architektin Asta Berling"
    In Kooperation mit dem dwb Baden-Württemberg.
  • Januar 1989
  • "ex und hopp- Das Prinzip Wegwerf - Eine Bilanz mit Verlusten"
    Ausstellung des Deutsche Werkbunds in Frankfurt
  • Januar 1990
  • „Vom Bauhaus bis Bitterfeld“
    Für die alten Bundesländer stellt die Ausstellung die Entwicklung des Design und der Gestaltungstheorie in der ehemaligen DDR vor.
  • Januar 1994
  • "Neue Landschaft"
    Ein Projekt
  • Januar 1995
  • „Warchitekture - Sarajevo, eine verwundete Stadt“
    In Frankfurt zeigt der Deutsche Werkbund e.V. vor dem Hintergrund des Jugoslawien-Krieges eine Ausstellung.
  • Januar 1996
  • Schließung der Bundesgeschäftsstelle in Frankfurt
    Die Verwaltung des Dachverbandes wird bis Ende 1998 vom Werkbund Bayern übernommen.
  • Januar 1997
  • Austritt der Landesbünde Nord, Berlin und Bayern aus dem Dachverband
    Der Deutsche Werkbund besteht als Dachverband weiter. Die Geschäftsstelle bleibt bis 1999 in München und wird dann nach Darmstadt verlegt.
  • Januar 1998
  • „Von der Industriegesellschaft zur Kulturgesellschaft - Arbeit im Wandel“
    Werkbundtag in Darmstadt
  • Januar 1999
  • „Stadtkultur im Dialog. Ost-westliche Erfahrungen“
    Werkbundtag in Dresden-Hellerau.
  • Februar 1999
  • Umzug des Deutschen Werkbunds e. V.
    Die Geschäftsstelle wird von München nach Darmstadt und dort eigenständig wieder eingerichtet - ohne Beteiligung der ausgetretenen Landesbünde.
  • Januar 2000
  • „Von Menschen und Dingen“
    Werkbundtag in Karlsruhe.
  • Februar 2000
  • Erste Internet-Präsenz des Deutschen Werkbundes
    Entworfen und entwickelt von dem Designer Christoph Schnee, Basel www.16zwei.de
  • Januar 2002
  • „HAUSEN - wie will der Mensch zukünftig leben?“
  • Februar 2002
  • „Stadtentwicklung – wer macht das Spiel?“
    Werkbundtag in St. Ingbert / Saarbrücken
  • März 2002
  • "Werkbundsiedlung Wiesenfeld"
    Das international beachtete Bau- und Wohnprojekt wird ab 2002 vom dwb Bayern unter und dem Vorsitzenden Hannes Rössler zum 100-jährigen Jubiläum bis 2007 mit über 300 engagierten Planern und Gestaltern vorangetrieben. … Bis der Stadtrat der Landeshauptstadt München das Projekt stoppt.
  • Januar 2003
  • „Auf zu neuen Ufern – planen gegen den Strom“
    Werkbundtag in Mainz.
  • Januar 2004
  • „Man muss Stellung nehmen. Julius Posener – Werk und Wirkung“
    Werkbundtag in Berlin.
  • Januar 2005
  • „Provokation Zukunft“
    Werkbundtag in Bremen. Die Zukunft der Arbeit und des Bauens.
  • Januar 2007
  • „100 Jahre Deutscher Werkbund“
    Zum 1oojährigen Jubiläum organisieren der Deutsche Werkbund e. V. sowie die regionalen Verbände zahlreiche Veranstaltungen in vielen deutschen Städten. So unter anderem die Zentralveranstaltung in den „Kammerspielen“ in München.
  • Februar 2007
  • „Von der guten Form zum guten Leben“
    Werkbundtag in Karlsruhe. Neben Beiträgen von Hermann Glaser, Gerhard Schulze, Peter Sloterdijk, Peter Weibel, Vittorio Magnago Lampugnani u.a. reflektierte diese Veranstaltung 100 Jahre Werkbundgeschichte.
  • März 2007
  • „100 Jahre Deutscher Werkbund“
    Eine große Ausstellung über die Geschichte des Deutschen Werkbunds in der Pinakothek der Moderne in München, die als Wanderausstellung des ifa-Institutes in vielen Städten der Welt gezeigt wird.
  • April 2007
  • Gespräche zur Wiedervereinigung des Deutschen Werkbunds in München.
    In einem bis ins Jahr 2009 reichenden Diskurs einigen sich die deutschen Werkbünde auf eine Wiedervereinigung aller Werkbünde im Deutschen Werkbund.
  • Januar 2009
  • „Labor Stadt – Zur Zukunft des Wohnens in der Stadt“
    Werkbundtag in München. Die Bilder zeigen das Titelplakat und das Leitmotiv der Pressebilder von Hans Georg Esch.
  • Januar 2010
  • „Die Erfindung der Zukunft“
    Werkbundtag in Oberhausen. 10.-13. Juni 2010.
  • Oktober 2010
  • Aktionstag auf der Architekturbiennale in Venedig
    Der Deutsche Werkbund organisierte am 16. Oktober 2010 einen Aktionstag im Deutschen Pavillon.
  • Januar 2011
  • >>leben//gestalten<<
    Werkbundtag in Frankfurt. In dem Kongress wurden zentrale Gesellschaftsfragen des 21. Jahrhunderts thematisiert. Themenblock 1: Leben in Städten - über den Einen und die Anderen - befasst sich mit den soziologischen und philosophischen Aspekten des Zusammenlebens in modernen Gesellschaften. Themenblock 2: Selbstermächtigung und Partizipation - über Teilhabe an Politik, Gesellschafts- und Gestaltungsprozessen fragt nach der Einlösbarkeit von Menschenrechten als Versprechen und Herausforderung demokratischer Gesellschaften. Themenblock 3: Gebrauch versus Verbrauch/ Von Menschen und Dingen -über Produktion und Konsumtion thematisiert neue Ansätze verantwortlichen Handelns und Wirtschaftens. Themenblock 4: Ein Leben nach dem falschen/Mensch und Verantwortung - über den Umgang mit materiellen, geistigen und ideellen Resourcen untersucht vorhandene Potentiale und ihren möglichen Einfluss auf gesellschaftliche Entwicklungen. Hierzu ist ein Aufsatzband erschienen.
  • Februar 2011
  • Umnutzung und Sanierung der ehemaligen HfG Ulm
    Podiumsdiskussion mit: Prof. Rainer Franke, Hochschule für Technik in Stuttgart, Docomomo/ Adrian Hochstrasser, Architekt, Ulm/ Carmen Mundorff, Architektenkammer Baden-Württemberg/ Alexander Wetzig, Baubürgermeister der Stadt Ulm und Stiftungsrat Stiftung HfG Ulm / Prof. Dr. Adrian von Buttlar, TU Berlin, Kunsthistoriker und Prof. Dr. Michael Petzet, Denkmalpfleger und ehem. Präsident von ICOMOS. Vor der Diskussion fand eine ausführliche Begehung durch die Räume der HfG unter Führung von Alexander Wetzig und Adrian Hochstrasser statt. Die Sanierung der HfG Ulm stellt einen aktuellen und prominenten Fall der Denkmalpflege der Nachkriegsmoderne dar. Die Veranstaltung des Deutschen Werkbunds am 30. Juli 2011 trug dazu bei, die zum Teil emotionale Debatte um die Sanierung und Umnutzung des Gebäudes von Max Bill zu versachlichen.
  • Januar 2012
  • „WerkbundZukunft“
    Klausurtagung des Deutschen Werkbunds e.V. am 16. und 17. März 2012 in Kassel Ausgehend von einer Diskussion zum Qualitätsbegriff, entwickelten Vertreter aller Landesbünde in Kassel Strategien für die zukünftige Werkbundarbeit. Dabei standen vor allem die bundesweiten Aktivitäten, wie die jährlich stattfindenden Werkbundtage und der gemeinsame Internetauftritt im Fokus. Zwei Impulsreferate dienten dafür als Einstieg: Dr. Albrecht Göschel, - Anmerkungen zum Wandel des Qualitätsbegriffs in der Umweltgestaltung. Dr. Matthias Burchardt, Formvollendet - Die innewohnende Qualität der Dinge.
  • Februar 2012
  • „RheinSCHIENE & WarenSTROM“
    Werkbundtag in Koblenz mit Ausstellung. Eine vollständige Videodokumentation ist Online auf Vimeo.com abrufbar - oder auf einer DVD erhältlich.
  • Januar 2013
  • „Das kreative Potenzial der Ungewissheit“
    Werkbundtag in Hannover und Hamburg. Das Hauptprogramm beinhaltete neun Thesen zur Ungewissheit aus unterschiedlichen Disziplinen mit anschließender Diskussion von Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft, die die verschiedenen Dimensionen der Ungewissheit beleuchteten. In kleineren Runden arbeiteten die Teilnehmenden selbst aktiv an den Aufgabenfeldern.
  • Januar 2014
  • "This is modern" - Deutscher Werkbund auf der Biennale in Venig
    Organisiert vom Deutschen Werkbund Berlin konnte der Deutsche Werkbund eine Architekturausstellung mit dem dem Thema "Deutscher Pavillon" prästentieren.
  • „IndustrieKulturen - Zwischen nachhaltiger Wertschöpfung und neuen Unternehmertum“
    Werkbundtag in Leipzig.
  • Februar 2014
  • Neue Internetpräsenz des Deutschen Werkbunds
    Von einer Tagung vorbereitet und von einem bundesweiten Arbeitskreis geplant und umgesetzt kann zum Deutschen Werkbundtag in Leipzig eine neue Webseite für den ganzen Deutschen Werkbund vorgestellt werden.
  • Juli 2016
  • Neue Internetpräsenz des Deutschen Werkbunds
    Von einer Tagung vorbereitet und von einem bundesweiten Arbeitskreis geplant und umgesetzt, geht eine neue Webseite für den gesamten Deutschen Werkbund online.