13.04.2013 | Ein neuer Werkbund gegründet

- Die Teilnehmer nach der Gründung des neuen Werkbunds
Die Gründung des Deutschen Werkbunds Sachsen-Anhalt wurde in dieser Mitgliederversammlung in Saarbrücken einstimmig angenommen. Damit wächst der Deutsche Werkbund in einer sehr zentralen Region der Bundesrepublik Deutschland.

- (Von links) Katrin Pollems-Braunfels und Georg Drost, Beirat des Deutschen Werkbunds und maßgeblich an der Vorbereitung für den Beitritt der Initiative Sachsen-Anhalt in den DWB beteiligt. Im Zentrum die Vorsitzenden des Deutschen Werkbunds, Maria Pfizner (1.), Marlen Dittmann (stellv.) und Babett Börner (stellv.) mit den Vertretern des Werkbunds Sachsen-Anhalt, Joachim Krausse, Dimitri Reibestein und Sandra Giegler.
Ausstellung Georges-Henri Pingusson
Der Deutsche Werkbund e.V.
Der Deutsche Werkbund wirkt für ein verantwortungsvolles und qualitätvolles Gestalten der humanen Umwelt. Er ist diskursiv, interdisziplinär und gemeinnützig ausgerichtet. Als Bund wird er von Gestaltern, kulturell-gesellschaftlich engagierten Personen, Selbständigen und Unternehmen getragen.
Der Deutsche Werkbund wurde 1907 mit der Absicht "der Veredelung der gewerblichen Arbeit im Zusammenwirken von Kunst, Industrie und Handwerk" gegründet. Er hat wesentliche Impulse zur Industrie- und Gestaltungskultur gegeben und verfolgt allgemeinbildende Ziele. Durch seine Initiative wurden bereits einige Institutionen der Moderne gegründet, bzw. deren Gründung angeschoben – ohne selbst berufsständischer Interessenverband zu sein.
Dem Ziel, eine gute Gestaltung unserer Umwelt, entsprechen die interdisziplinär bearbeiteten Themen in den Bereichen Gesellschaft, Architektur, Landschaft, Wohnen, Design, Kunst, Denkmalpflege, Soziales und Energie u. a.
Er wirkt für seine Ziele auf europäischer Ebene.


