Auf den Spuren Tessenows in der Gartenstadt Hellerau. Entdeckungen zwischen Tradition und Moderne

Führung des Deutschen Werkbund Sachsen am 12. Oktober 2025, 13 Uhr

Der junge Tessenow, selbst zeitweise Bewohner der Gartenstadt, war Mitgestalter des Gesamtkunstwerkes Hellerau. Ab 1910 plante er zahlreiche Wohnhäuser und Kleinstwohnungen in Hellerau. Für einen schnellen Baufortschritt entwickelte er die „Tessenow-Wand“. 1911 wurde sein erstes, großes Projekt, das Festspielhaus Hellerau, erbaut, welches die Visionen des Bühnenbildners Adolphe Appia und des Musikpädagogen Emile Jaques-Dalcroze in ein Raumgefüge umsetzte, das durch seine Klarheit und funktionale Struktur besticht.
Erkunden Sie auf der Tour durch die Gartenstadt und Festspielhaus den Spannungsbogen Tessenows Schaffens vom traditionellen Kleinhausbau bis zum Festspielhaus, welches richtungsweisend für die Moderne wurde.
Die ca. zweistündige Führung beginnt im westlichen Seitengebäude an einem Modell und begibt sich dann zum Rundgang durch die Gartenstadt und das Festspielhaus.

Wichtige Informationen:
Treff: Besucherzentrum HELLERAU auf dem Festspielhaus-Gelände, westliches Seitengebäude, Karl-Liebknecht-Str. 56, 01109 Dresden
Kosten: 20 € pro Person, 13,50 € ermäßigt für Studierende/Schüler*innen, 4 € für Kinder bis 14 Jahre
Im Preis inkludiert sind die Führung durch die Gartenstadt und das Festspielhaus.

Anmeldung erforderlich unter:
fuehrungen-sachsen@deutscher-werkbund.de

DEU, Sachsen, Dresden, 13.06.2013, Gartenstadt Hellerau, Kleinhausviertel, Reihenhäuser Am Schänkenberg, Architekt: Heinrich Tessenow;  Fotografie: Lothar Sprenger, Dresden;  Diplomfotograf
Verfasser
Deutscher Werkbund Sachsen e.V.

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