Rückblick: Montagsrunde „Werkbericht Malereiforschung“ – mit Christian Frosch
Nach vielen Anläufen hat es nun endlich geklappt: Im Rahmen der von Christian Schubert organisierten Termine der Montagsrunde war der Künstler Christian Frosch am 22.09.2025 mit dem Thema „Werkbericht Malereiforschung“ zu Gast beim Werkbund Bayern in der Orangerie der Reitschule. Seit 2015 hat Frosch eine Professur für Bildende Kunst, Malerei, Zeichnung, Raum und interdisziplinäre Strategien an der Universität Greifswald inne.
Auf den Slogan der 90er Jahre „Die Malerei ist tot“ reagierte Frosch mit seiner „Anatomisch-pathologischen Sammlung Malerei“ und widmet sich seit über 25 Jahren der „Malereiforschung“. Was darunter zu verstehen ist, zeigte der Künstler in einem spannenden Vortrag anhand seiner zahlreichen Serien wie Leonardo, Panta Rhei, Papierversand, Oben Unten, Töpfe oder Toplac.
Christian Frosch arbeitet konzeptionell, mit klaren Regeln für den Entstehungsprozess, den er aber fast spielerisch entwickelt und an den er sich akribisch hält, denn nur so sei seine Arbeit glaubwürdig. Ihn interessieren Farbsysteme, Materialien und Farben mit den unterschiedlichsten Eigenschaften wie beispielsweise Acryl, Aquarell, Ölfarben oder Bootslack. Mit diesen lässt er in unterschiedlichsten Prozessen sehr freie Bilder und Objekte entstehen.
Wer neugierig geworden ist, dem sei die aktuelle Ausstellung mit Arbeiten von Christian Frosch in der Münchner Galerie Biedermann empfohlen, die noch bis zum 15.10.2025 zu sehen ist. Christian Frosch wird am kommeden Samstag, den 27.09.2025 von 11.00 -16.00 Uhr anwesend sein und alle Fragen rund um seine Arbeiten in persönlichen Gesprächen beantworten.
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